Vertreter:innen aus insgesamt neun Bundesländern
Der Zukunftspakt entstand auf Initiative der Wübben Stiftung Bildung. Vertreter:innen aus Baden-Württemberg, Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein verständigten sich auf ein gemeinsames Qualitätsversprechen für ein lernendes Bildungssystem – über Ländergrenzen hinweg und entlang der gesamten Verantwortungskette von Schule, Schulaufsicht und Bildungsverwaltung.
Daten als Auftrag für bessere Bildung
Im Zentrum des Zukunftspakts steht die Überzeugung, dass Daten ein entscheidender Hebel für bessere Bildung sind, wenn sie klaren Zielen folgen und im Alltag sinnvoll und nutzbar sind. Sie können Lernstände sichtbar machen, gezielte Förderung ermöglichen und fundierte Entscheidungen auf allen Ebenen unterstützen. Voraussetzung dafür ist eine Kultur des Vertrauens: Daten sollen nicht als Kontrollinstrument dienen, sondern als Auftrag und Grundlage für gemeinsame Entwicklung. Qualitätsentwicklung mit Daten erfordert klare Rollen, abgestimmte Zusammenarbeit und ein gemeinsames Verständnis von Verantwortung auf allen Ebenen des Bildungssystems.
Dringender Handlungsbedarf
Die Unterzeichnenden sehen angesichts bestehender Herausforderungen – insbesondere bei grundlegenden Kompetenzen und der Bildungsgerechtigkeit – dringenden Handlungsbedarf. Ein „Weiter so“ reiche nicht aus. Stattdessen brauche es ein abgestimmtes Vorgehen aller Ebenen sowie eine stärkere Zusammenarbeit über Ebenen hinweg. Mit dem Prozess zum Zukunftspakt zeigen die Beteiligten auf, dass dafür Dialogräume zwischen den beteiligten Ebenen notwendig sind, die unterschiedliche Perspektiven aufzeigen und Verantwortungsgemeinschaft schaffen können.











