Aus der Praxis

Veröffentlicht am: 16.06.2026

Lesezeit: 13 Minuten

 

 

Wenn Schulen gemeinsam Kurs aufnehmen: Wie „Heimathäfen“ Entwicklung voranbringen

Gute Schulentwicklung braucht mehr als einzelne Maßnahmen. Sie benötigt verlässliche Strukturen für Austausch, Reflexion und gemeinsame Verantwortung. Mit den „Heimathäfen“ hat Schleswig-Holstein im Rahmen des Startchancen-Programms ein Format geschaffen, das genau hier ansetzt. Schulen vernetzen sich regional, arbeiten kontinuierlich zusammen und entwickeln ihre Praxis gemeinsam weiter. Dazu berichten Helge Daugs aus dem Bildungsministerium Schleswig-Holstein und Schulrätin Nicole Völschow, wie das Konzept gedacht ist und wie es vor Ort umgesetzt wird.

Dekoration einer Tagung der "Heimathäfen" in Schleswig-Holstein: Tassen, Ordner, Anker, Schwimmring, Gummiboot
Nicole Völschow

Die „Heimathäfen“ sind ein zentrales Struktur‑ und Arbeitsformat innerhalb der Umsetzung des Startchancen-Programms in Schleswig-Holstein. Sie wurden im Kontext der landesspezifischen Ausgestaltung des Programms auf Basis klarer Zielbilder und Qualitätskriterien entwickelt und dienen dem Aufbau regionaler Bildungsgemeinschaften von Schulen.

Die „Heimathäfen“

Seit Herbst 2024 wurden in sieben Regionen je drei „Heimathäfen“ etabliert und damit alle Schulaufsichten und Schulleitungen im Startchancen-Programm in SH in „PerspektivSchule Kurs 2034“ eingebunden. Insgesamt bestehen acht „Heimathäfen“: sieben regionale sowie ein landesweiter beim SHIBB (Schleswig-Holsteinisches Institut für Berufliche Bildung). Seit Beginn 2026 werden die regionalen Zuschnitte angepasst und neu organisiert.

In einem „Heimathafen“ arbeiten zwischen acht und 23 Schulen zusammen. Jede Schule wird durch die Schulleitung vertreten, angedacht ist die Einbindung eines Mitglieds des Schulentwicklungsteams. Ergänzt wird die Gruppe durch Schulaufsichten, externe Moderator:innen sowie Schulentwicklungsbegleitungen. Die Einbindung der Schulträger ist optional möglich. Die Treffen finden dreimal innerhalb eines Zeitraums von etwa 18 Monaten statt, dauern jeweils einen ganzen Tag und werden bewusst außerhalb der Schule durchgeführt.

Ein zentrales Element der Heimathäfen sind die sogenannten „Themenwerften“. Dabei handelt es sich um kleinere Arbeitszusammenhänge von drei bis sieben Schulen, die sich innerhalb des Heimathafens bilden und im Sinn von Schulentwicklungsnetzwerken gemeinsam an konkreten Entwicklungsfragen arbeiten. Hier nehmen aus jeder Schule zwei Personen teil, Schulleitung plus eine Person mit thematischem Zugang.

„Heimathäfen sind strategisch angelegte Entwicklungsräume, die Schulaufsicht, IQSH und Schulen dauerhaft zusammenbringen. Sie verbinden Qualifizierung, Prozessbegleitung und Netzwerkentwicklung in einem Format. Das Netzwerk wird sichtbarer Teil des lernenden Systems im Rahmen des anstehenden Transformationsprozesses. Für uns ist es ein Teil des Weges im Sinn der Arbeit nach den ‚Families of Schools‘, dem kanadischen Vorbild.“

Helge Daugs
Stellvertretender Leiter des Referats 39 – PerspektivSchulen im Startchancen-Programm, Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur (MBWFK)

Dauerhafte Verantwortungsgemeinschaften

Zweimal jährlich treffen sich Schulaufsichten, Schulleitungen und ggf. Schulträger ganztägig zum Austausch über Unterrichts- und Schulentwicklung und initiieren regionale Weiterentwicklungsprozesse. Ziel ist es, Schulen dauerhaft in verbindliche, regional verankerte Netzwerke einzubinden. Damit sind die „Heimathäfen“ ein zentrales Instrument der entwicklungsorientierten Steuerung im Startchancen-Programm.

In die Umsetzung des Programms ist ein breites Partnernetzwerk eingebunden. Neben den verschiedenen Bereichen des Bildungsministeriums und dem IQSH (Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein) wirken auch Stiftungen, kommunale Träger sowie externe Expert:innen mit.

„Ministerien, Abteilungen, Referate und Fachbereiche rund um Soziales, Jugend und Bildung müssen als Verantwortungsgemeinschaft in geteilter Verantwortung mit Blick auf die Kinder und Jugendlichen agieren: ‚Students come first‘.“

Helge Daugs
Stellvertretender Leiter des Referats 39 – PerspektivSchulen im Startchancen-Programm, Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur (MBWFK)

Balance zwischen landesweit einheitlicher Qualität und regionaler Passung

Eine Herausforderung bei der Umsetzung der Programmatik der „Heimathäfen“ über alle Regionen hinweg liegt in der Balance zwischen landesweit einheitlicher Qualitätssicherung und der notwendigen regionalen Passung. Die Einführung der Heimathäfen wurde zunächst zentral koordiniert und auf Grundlage klarer Zielbilder und Qualitätskriterien entwickelt, die aus den Erfahrungen der „Akademien“ in Kooperation mit der Wübben Stiftung Bildung im Landesprogramm PerspektivSchule hervorgegangen sind. Gleichzeitig ist das Format dynamisch angelegt: Im Dialog mit den Teilnehmenden, insbesondere mit den Schulaufsichten, wird es schrittweise regional ausdifferenziert. Während Ziele, Modelle, Methoden und Rollen landesministeriell definiert werden, liegt die konkrete Ausgestaltung – etwa Formate, Rhythmisierung und inhaltliche Schwerpunkte – zunehmend in der Verantwortung der Regionen. So wird ein verlässlicher Qualitätsrahmen geschaffen, ohne die notwendige regionale Entwicklung und Eigenständigkeit zu begrenzen.

Unterschiedliche Ressourcenlagen, Personalengpässe, räumliche Bedingungen sowie variierende Erfahrungen mit Netzwerkarbeit erschweren eine einheitliche Umsetzung zusätzlich. Jedoch scheint eine wesentliche Hürde bereits überwunden zu sein: Die Bereitschaft, sich auf Leitungsebene intensiv mit Unterrichtsqualität auseinanderzusetzen, ist inzwischen breit vorhanden. Entsprechend beschäftigen sich viele Schulen in den aus den „Heimathäfen“ entstandenen „Themenwerften“ aktiv mit Fragen der Schul- und Unterrichtsentwicklung. Mich überrascht vor allem die Bereitschaft der Schulleitungen, sich auf ein offenes, exploratives Format einzulassen, das nicht mit fertigen Antworten kommt“, beschreibt Schulrätin Nicole Völschow. „Die Energie, mit der konkrete Themennetzwerke entstehen, ist wirklich bemerkenswert – ebenso wie die Motivation, schulartübergreifend zusammenzuarbeiten.“

Arbeit an konkreten Entwicklungsfragen

Im Mittelpunkt der Netzwerkarbeit der „Heimathäfen“ stehen die gemeinsame Auseinandersetzung mit Entwicklungsfragen, die regionale Abstimmung im Umgang mit strukturell ähnlichen Herausforderungen sowie die Stärkung kollegialer Verantwortung über die einzelne Schule hinaus. Für Helge Daugs ist genau diese Verknüpfung entscheidend: „Heimathäfen“ seien „keine bloßen Austauschforen“, sondern strategisch angelegte Entwicklungsräume, die Qualifizierung, Prozessbegleitung und Netzwerkbildung miteinander verbinden.

„Die Themen entstehen nicht top-down, sondern aus dem, was Schulen tatsächlich beschäftigt.“

Nicole Völschow
Schulrätin in Schleswig-Holstein

Die Bandbreite ist entsprechend groß – von Fragen der Selbstwirksamkeit über neue Schulkonzepte bis hin zur Entwicklung von Familienzentren. Übergreifend geht es um Schulentwicklung in den Bereichen Sprachbildung und Mathematik, unterstützt durch die „Fachwerften“ Deutsch und Mathematik.

Verlässliche, vertrauensvolle Kommunikations- und Kooperationsräume

Anders als punktuelle Fortbildungs- oder Austauschformate sind die „Heimathäfen“ als dauerhafte, verlässliche Kommunikations- und Kooperationsräume angelegt. Sie sind fest im Startchancen-Programm verankert und mit klar definierten Zeitfenstern ausgestattet. Die Teilnahme ist kein freiwilliges Zusatzangebot, sondern Teil der systematischen Entwicklungsarbeit. „Wir haben die Netzwerkarbeit bewusst verbindlich angelegt“, betont Daugs. „Nur so kann sie nachhaltig wirken.“ Gleichzeitig wird die Qualität durch professionelle externe Moderation gesichert – eine weitere wichtige Ergänzung zu vielen klassischen Austauschformaten.

Aus Sicht der Praxis zeigt sich eine weitere zentrale Anpassung im Arbeitsmodus selbst: „Der wesentliche Unterschied liegt in der gemeinsamen, gleichwertigen Reflexion auf Augenhöhe“, beschreibt Nicole Völschow. „Im ‚Heimathafen‘ steuere ich nicht von oben, sondern arbeite gemeinsam mit Schulleitungen an konkreten Fragestellungen – im Sinne von ‚Leading from the middle‘.“ Diese Arbeitsweise schafft neue Zugänge. So wird etwa ein direkter Austausch mit der Programmleitung und der Leitungsebene des MBWFK und des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) möglich. Eine Form der Zusammenarbeit, die in klassischen Dienstbesprechungen oder Fortbildungen kaum vorgesehen ist. Zugleich folgt das Format einem bewusst offenen, lernenden Ansatz: „Es wird transparent gemacht, dass Elemente bewahrt, optimiert oder auch aufgegeben werden, wenn sie sich nicht bewähren“, so Völschow. Diese iterative Herangehensweise sei für staatliche Unterstützungsformate eher ungewöhnlich, werde im „Heimathafen“ aber gezielt genutzt, um Qualität weiterzuentwickeln und anschlussfähig zu bleiben.

„Ein Heimathafen ist ein sicherer Ankerpunkt: Dort laufen Expertise, Erfahrungen und Ressourcen zusammen. Führung ist manchmal einsam, wir wollen Führungskräften mit vergleichbaren Herausforderungen eine Gemeinschaft aus kritischen Freunden und Freundinnen bieten.“

Helge Daugs
Stellvertretender Leiter des Referats 39 – PerspektivSchulen im Startchancen-Programm, Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur (MBWFK)

Aus Sicht der Praxis zeigt sich die Wirkung vor allem in der zunehmenden Vernetzung: „Für mich sind ‚Heimathäfen‘ echte Icebreaker“, beschreibt Völschow. „Man lernt sich besser kennen – und kommt viel schneller ins Gespräch.“ Das wird auch im Alltag sichtbar. Einladungen zu Steuergruppentreffen oder Einblicke in Entwicklungsprozesse sind inzwischen keine Ausnahme mehr. Schulen tauschen sich intensiver aus, geben Einblick in ihre Entwicklungsschritte und arbeiten häufiger zusammen.

Rolle der Schulaufsicht im Heimathafen

Die Schulaufsicht ist im „Heimathafen“ ein fester Bestandteil der Zusammenarbeit – und zwar nicht als Steuerungsinstanz, sondern als mitreflektierende Akteurin in einer gemeinsamen Verantwortungsgemeinschaft. Sie bringt ihre systemische Perspektive ein, begleitet die Entwicklungsprozesse der Schulen in ihrer Region und fungiert zugleich als Bindeglied zur Programmleitung im Ministerium.

Damit verbindet sich ein verändertes Rollenverständnis. Es geht weniger um Steuerung „von oben“ als um gemeinsames Lernen und Arbeiten auf Augenhöhe. „Gehen Sie in den ‚Heimathafen‘ als Lernende, nicht als Steuernde“, empfiehlt Nicole Völschow. „Nutzen Sie das Format, um die Schulen Ihrer Region wirklich kennenzulernen – jenseits von Dienstgesprächen und Berichten.“ Wesentlich ist dabei auch eine offene Haltung gegenüber dem Prozess: „Kommunizieren Sie, wenn etwas noch nicht funktioniert“, so Völschow.

„Mich motiviert die Möglichkeit, Schulentwicklung wirklich gemeinsam zu gestalten – nicht als Aufsicht über Schulen, sondern als Teil einer Verantwortungsgemeinschaft, die dasselbe Ziel verfolgt: bessere Bildungschancen für Kinder, insbesondere an Startchancen-Schulen. Wenn man in einem ‚Heimathafen‘ erlebt, wie eine Schulleitung sagt ‚Das hat uns weitergebracht‘ – das ist der eigentliche Antrieb.“

Nicole Völschow
Schulrätin in Schleswig-Holstein

Bedarfsgerechte Unterstützung für Schulaufsicht und Schulen

Auf Landesebene erhalten Schulaufsichten und Schulen vielfältige Unterstützung, die in enger Kooperation mit verschiedenen Partner:innen umgesetzt wird. Dazu zählen andere Referate im Ministerium, das Landesinstitut, der Chancenverbund zum Startchancen-Programm, Stiftungen sowie weitere externe Anbieter:innen. Das Angebot umfasst unter anderem Fortbildungen, Prozessbegleitung, Moderations- und Diagnosewerkzeuge sowie Materialien für Unterrichts- und Schulentwicklung. Ergänzend gibt es spezifische Angebote zu Themen wie Führung, Sprachbildung, Inklusion und multiprofessioneller Zusammenarbeit sowie Coaching- und Beratungsformate. Viele dieser Maßnahmen befinden sich noch im Aufbau und werden fortlaufend angepasst und weiterentwickelt.

Die Netzwerkarbeit ist fest im Startchancen-Programm verankert und durch verbindliche Zeitfenster abgesichert, entsprechend der Bund-Länder-Vereinbarung. Zugleich wird ein landesweiter Dialog mit bestehenden Netzwerkanbietern angestrebt, um Angebote gezielt zu bewahren, zu optimieren, zu innovieren oder gegebenenfalls auch einzustellen.

Da Netzwerkarbeit für alle Beteiligten einen klaren Mehrwert bieten muss, wird auch auf Entlastungsmöglichkeiten geachtet. Über die zweite Säule des Programms besteht etwa die Möglichkeit, Schulleitungen durch Assistenzstrukturen zu unterstützen und so zeitliche Freiräume („Systemzeit“) zu schaffen. Dies ist ausdrücklich gewünscht, da zusätzliche Aufgaben auch mit entsprechenden zeitlichen Ressourcen hinterlegt sein sollen. „Die zeitliche Belastung der Schulleitungen ist eine reale Grenze“, bestätigt Nicole Völschow. „Das wurde offen angesprochen und durch Reduktion des Gesamtzeitaufwands adressiert.“

Die Wübben Stiftung Bildung unterstützt im Rahmen des Startchancen-Programms die Weiterentwicklung von Strukturen in den Ländern, darunter auch in Schleswig-Holstein. Dabei bringt sie Erfahrungen aus vergleichbaren Programmen ein, begleitet konzeptionell und fördert die Reflexion der Zusammenarbeit zwischen Schulaufsicht, Schulen und weiteren Akteur:innen.

Wirkungsmessung für die weitere Entwicklungsarbeit

Die Wirkung der „Heimathäfen“ wird kontinuierlich reflektiert. Regelmäßig eingeholtes Feedback nach den Treffen werten Referatsleitung, Moderator:innen und Vertretende der begleitenden Wübben Stiftung Bildung gemeinsam aus. Dabei werden drei Ebenen in den Blick genommen:

  1. die Prozessqualität (z.  Regelmäßigkeit, Verbindlichkeit und Beteiligung),
  2. die Professionalisierung der Leitungsteams sowie
  3. die Wirkung auf Schulebene, etwa in Form verbesserter Diagnostik, klarerer Entwicklungsprozesse, stabilerer Teamstrukturen und langfristig besserer Lernbedingungen.

Auch wenn diese Rückmeldungen nicht wissenschaftlichen Standards entsprechen und Wirkung sich oft erst mit zeitlichem Abstand zeigt, bleibt die Erwartung an nachhaltige Verbesserungen bestehen.

In den nächsten Jahren sieht Helge Daugs das Entwicklungspotential in einer zunehmenden Professionalisierung der schulischen Führungsteams, verbunden mit einer stärkeren Abstimmung zwischen Bildungsministerium, Schulaufsicht und IQSH. Zudem ist zu erwarten, dass Schulen ein höheres Maß an Selbstwirksamkeit in ihrer Entwicklungsarbeit erleben. Die „Heimathäfen“ könnten sich dabei zu zentralen Entwicklungsplattformen weiterentwickeln und so lange Bestand haben, bis sich umfassendere Kooperationsformen wie „Schulfamilien“ etablieren.

„Der wichtigste Hebel ist professionelle, gut unterstützte Schul- und Unterrichtsentwicklung – getragen von starken Führungsteams und multiprofessionellen Teams, die gemeinsam Verantwortung in lernförderlichen Räumen im Rahmen entwicklungsfreundlicher Strukturen übernehmen.“

Helge Daugs
Stellvertretender Leiter des Referats 39 – PerspektivSchulen im Startchancen-Programm, Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur (MBWFK)

Transferpotenziale der „Heimathäfen“

Grundprinzipien der „Heimathäfen“, wie die regionale Verankerung, verbindliche Netzwerke, multiprofessionelle Zusammenarbeit sowie die enge Verzahnung von Schulaufsicht, Fortbildung und Schulentwicklung, ließen sich gut auf andere Bundesländer und Programme übertragen. Weiteres Potenzial liegt im Austausch über methodische Ansätze und grundlegende Modelle, um voneinander zu lernen und bewährte Konzepte weiterzuentwickeln.

Langfristig kann das Startchancen-Programm maßgeblich zur Transformation des Bildungssystems beitragen, indem es die systematische Professionalisierung – insbesondere in den Bereichen Führung, Diagnostik und multiprofessionelle Zusammenarbeit – vorantreibt.

„Die Energie, die in den Heimathäfen spürbar ist, zeigt: Wir sind auf dem richtigen Weg. ‚Next Practice‘ mit dem Glauben des Gelingens leitet unser Tun, weil wir die große und vielleicht letzte Chance sehen, das Ruder in der Bildungslandschaft zum Wohle der Gesamtgesellschaft so herumzureißen, dass wir nicht nur dem ethischen Imperativ gerecht werden, sondern auch etwas für den Fachkräftebedarf und für den Erhalte der Demokratie tun.“

Helge Daugs
Stellvertretender Leiter des Referats 39 – PerspektivSchulen im Startchancen-Programm, Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur (MBWFK)

Voraussetzung dafür ist, die entwickelten Strukturen nachhaltig zu verankern und eng mit den Regelstrukturen zu verzahnen. Dabei sollten die Bedarfe der teilnehmenden Schulen immer im Zusammenhang mit denen aller Schulen betrachtet werden, um insgesamt bessere Lernbedingungen, Chancengerechtigkeit und eine ganzheitliche Entwicklung von Kompetenzen und Persönlichkeit zu fördern. Eine stärkere Orientierung an wissenschaftlichen Erkenntnissen kann diesen Prozess zusätzlich unterstützen.

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