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Veröffentlicht am: 22.09.2026

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Schulaufsicht in Zeiten der Transformation: Zentrale Ergebnisse

Welche Aufgaben, Rollen und Verantwortlichkeiten hat die Schulaufsicht innerhalb der Bildungsverwaltung? Mit welchen – insbesondere datengestützten – Strategien unterstützt sie schulische Entwicklungsprozesse und wie nimmt sie ihre Führungsaufgabe gegenüber Schulen wahr? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert die Studie „Schulaufsicht in Zeiten der Transformation“.

Für Schulaufsichtspersonen gehört die Unterstützung von Schul- und Unterrichtsentwicklung zu ihrer Kernaufgabe, der sie gerne deutlich mehr Zeit widmen würden. Ihre durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 45,6 Stunden verwenden sie für vielfältige Aufgaben. Allein das Beschwerde-, Konflikt- und Krisenmanagement nimmt rund ein Viertel (22,3 Prozent) ihrer Arbeitszeit in Anspruch. Knapp die Hälfte der Schulaufsichtspersonen (49,1 Prozent) würde die Schulen gerne häufiger besuchen, kann dies jedoch unter anderem aus zeitlichen Gründen nicht realisieren.

Das zeigt die Studie „Schulaufsicht in Zeiten der Transformation“, für die Ende 2025 eine standardisierte Befragung von Schulaufsichtspersonen in fünf Bundesländern durchgeführt worden ist. Die Ergebnisse basieren auf den Angaben von 231 Personen.

Die Studie wurde von der Heraeus Bildungsstiftung und die Wübben Stiftung Bildung in Auftrag gegeben. Durchgeführt wurde sie von einem Forscherinnenteam der Universität Erfurt.

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